Für Heinrich war dieser Frieden keine öffentliche Genugtuung für den zuvor durch Bolesław verletzten honor. Leben: Unter Vormundschaft seiner Mutter Judith folgte Heinrich, vierjährig, seinem Vater als Herzog von Bayern. Ebenfalls im Jahre 973 überging Heinrich das Recht der Investitur des Kaisers und setzt seinen luitpoldingischen Vetter Heinrich auf den Bischofsstuhl von Augsburg. Nachdem kurz hintereinander im Mai 1012 Papst Sergius IV. bekräftigte dieses Idealbild, als er die Heiligsprechung Kunigundes 1200 mit ihrer lebenslangen Jungfräulichkeit sowie der zusammen mit dem Gemahl getätigten Bamberger Bistumsgründung und weiteren frommen Werken begründete. August 995 im Stift Gandersheim) aus dem Adelsgeschlecht der Liudolfinger war von 955 bis 976 und wieder von 985 bis 995 Herzog von Bayern und von 989 bis 995 Herzog von Kärnten. Kurz darauf zog der Kaiser wieder nach Norden, wobei er das Kloster in Bobbio zum Bistum erhob. Haus der Bayerischen Geschichte, gemeinsam mit Stadt Bamberg .]. Juli 1024 auf der Pfalz Grona bei Göttingen. Heinrich lehnte ab und setzte seinen Zug nach Rom zur Kaiserkrönung fort. August 995 im Stift Gandersheim) aus dem Adelsgeschlecht der Liudolfinger war von 955 bis 976 und wieder von 985 bis 995 Herzog von Bayern und von 989 bis 995 Herzog von Kärnten. Die kaiserliche Hofkanzlei erkannte ihr sogar den offiziellen Dux-Titel zu. Für Heinrich sprach die aus seiner Kinderlosigkeit abgeleitete Annahme, er habe mit Kunigunde eine Ehe in Keuschheit geführt. von Bayern (* ca. [14] Der Konflikt mit dem Markgrafen wurde gütlich durch ein Unterwerfungsritual (deditio) und eine kurze Haft beigelegt. Dabei überreichte ihm der Papst eine mit einem Kreuz gezierte goldene Kugel. Ähnliche Konsequenz zeigte Heinrich bei der Beilegung des Gandersheimer Streites, indem er Willigis von Mainz und Bernward von Hildesheim dazu brachte, den Spruch einer Weihnachtssynode in Pöhlde im Jahr 1006 zu akzeptieren. Im Oktober 1013 machte sich Heinrich mit einem Heer von Augsburg aus auf den Weg nach Italien, nachdem er sich durch den Frieden von Merseburg den nötigen Freiraum verschafft hatte. August die Bischöfe von Lüttich und Cambrai dem neuen König. HEINRICH II., der Heilige wurde am 6.5. August 995 im Stift Gandersheim) aus dem Adelsgeschlecht der Liudolfinger war von 955 bis 976 und wieder von 985 bis 995 Herzog von Bayern und von 989 bis 995 Herzog von Kärnten. August 995 im Stift Gandersheim) aus dem Adelsgeschlecht der Liudolfinger war von 955 bis 976 und wieder von 985 bis 995 Herzog von Bayern und von 989 bis 995 Herzog von Kärnten. Nach dem Tod Heinrichs des Zänkerers wählte ihn der bayerische Adel, entgegen den Wünschen von König Otto II., zum Herzog von Bayern. Zu keinem Zeitpunkt der Auseinandersetzungen mit Bolesław verlor Heinrich mehr sächsische Adlige im Kampf als im Jahr 1015. Heinrich gelang jedoch 976 die Flucht. Heinrich III., römischer Kaiser aus dem fränkischen Hause, geboren am 28.October 1017, gestorben am 5. Deswegen habe sich sein Handeln vor allem auf die Sicherung seiner Memoria konzentriert. Siegfried Hirsch, Herrmann Papst, Harry Bresslau: Zu den älteren Forschungsmeinungen Bernd Schneidmüller: Zu den Urteilen zusammenfassend Gerd Althoff, Hagen Keller: Zur Forschungsposition Weinfurters: Knut Görich: Kaiser Heinrich II. der Heilige (973-1024). [95] Als ersten Bischof von Bamberg bestimmte Heinrich seinen Kanzler Eberhard, der von 1013 bis 1024 auch Erzkanzler von Italien war. 2. Der Annalist übte harsche Kritik an den Maßnahmen des Herrschers. Bolesław war einer der wichtigsten Gefolgsleute Ottos III. Heinrich war der Sohn Herzog Heinrichs I. von Bayern und dessen Ehefrau Judith sowie Neffe des römisch-deutschen Kaisers Otto I.. Unter Vormundschaft seiner Mutter Judith folgte Heinrich vierjährig seinem Vater als Herzog von Bayern. Juni 1002 durch den Mainzer Erzbischof Willigis im Mainzer Dom salben und krönen. Heinrich schloss zu Ostern 1003 in Quedlinburg ein Bündnis mit den heidnischen Liutizen. Ottos Gemahlin Irmingard wandte sich an Papst Benedikt VIII., um ihre Ehe fortsetzen zu können. Jahrhunderts zu fassen. Seinem Schwager Herzog Heinrich von Bayern, der die Luxemburger Grafen als Vermittler begünstigt hatte, entzog er das Herzogtum. August 995 im Stift Gandersheim) aus dem Adelsgeschlecht der Liudolfinger war von 955 bis 976 und wieder von 985 bis 995 Herzog von Bayern und von 989 bis 995 Herzog von Kärnten. Nach Stephan Freund verfügte Heinrich über ein gut funktionierendes Informationsnetz, das ihn mit Nachrichten aus Rom und Italien versorgte. Bolesławs Verbündeter, Markgraf Heinrich von Schweinfurt, musste sich barfuß und in ärmlichem Gewand einem Unterwerfungsritual (deditio) unterziehen und wurde für kurze Zeit in Haft genommen. 143, 170. Aber auch Basileios II. Knut Görich: Vgl. war damit der letzte Kaiser aus dem Geschlecht der Ottonen. Beide verfolgten „die Idee eines Kirchenreiches auf Erden“. Neben der Erinnerung an Heinrich und seine Gattin als Heilige und dem negativen Bild aus der Sicht italienischer Kirchenreformer machte sich im Laufe der Zeit eine politische Würdigung geltend: Heinrich II. [4] Anschließend zwang er Erzbischof Heribert von Köln, ihm die Herrscherinsignien zu übergeben. Bolesław wurde beim Verlassen Merseburgs überfallen. So begann kurz nach Beginn seiner Herrschaft ein Krieg mit Herzog Hermann II. Die Kanzlei war für die Ausstellung der Urkunden zuständig. Die früheren sächsischen Gegner von Heinrichs Vater standen zuerst auf der Seite Ekkehards, nach dessen Tod suchten sie Rückhalt bei Bolesław. Kaiser Otto I. war sein Onkel. Juli 1024 in Grone), Heiliger (seit 1146), aus dem Adelsgeschlecht der Ottonen, war als Heinrich IV. Nach Thronwirren in Böhmen hatte Bolesław dort die Herrschaft erlangt, verweigerte aber die Entgegennahme der Herzogswürde als Lehen aus der Hand Heinrichs II. ADB:Heinrich III. von Luxemburg oder Heinrich VII. Angesichts der byzantinischen Erfolge in Unteritalien, die zur Restauration der byzantinischen Herrschaft bis nach Mittelitalien führten, entschloss sich Papst Benedikt VIII. Auf einer Bamberger Tagung im Juni 1996 wurden die Kontinuitäten und Diskontinuitäten in der Herrschaft Ottos III. In seinen letzten Lebensjahren blieb Heinrichs Herrschaft von größeren Konflikten verschont. Jahrhundert andauerte. Damit begann eine in der frühen mittelalterlichen Geschichte wohl einzigartige Doppelregentschaft. Herzog von Bayern. Heinrich II., genannt der Zänker (* 951; † 28. Daraufhin bemühte sich das Herrscherpaar intensiv um die Pflege ihrer Memoria. Doch Heinrich der Zänkerer hatte seinen Sohn zum Mitregenten des Herzogtums Bayern gemacht. HEINRICH I.-----Herzog von Bayern, c. 947-955 (+). und der Kaiserin Gisela, einer Tochter des Herzogs Hermann II. Heinrich III. von Bayern (* 940; † 5. Damit sollten wichtige Punkte des überregionalen Fernhandels besetzt werden. (Quedlinburg) und Otto I. von Bayern (* 940; † 5. 40 Beziehungen. Unmittelbar anknüpfen konnte man dabei an die Bezeichnung „der Fromme“, die schon zu seinen Lebzeiten verwendet wurde: In einem Preislied Abt Gerhards von Seeon wird er mit „O frommer König Heinrich“ (pie rex Heinrice)[116] angesprochen. handelte, waren nicht für die Nachfolge des bayerischen Herzogs zu gewinnen gewesen. Diesem Ziel dienten neben der Gründung Bambergs auch zahlreiche weitere Memorialstiftungen. Zugleich sollte mit der Ortswahl die Anerkennung der übergeordneten Stellung Heinrichs deutlich gemacht werden. Gestritten wird über die Frage, ob es sich um eine freie Wahl der Großen handelt (so Walter Schlesinger[7]), oder ob alle Kandidaten mit Otto III. Er enthielt sich jetzt jeder weiteren Rebellion, erwarb 989 Kärnten und bekam schließlich sogar die italische Mark zurück. Heinrich II., genannt der Zänker (* 951; † 28. wurde zum Nachfolger. Unter Heinrich II. Äbtissin war. wegen des Komplotts mit Heinrich in die Schranken weisen. Die Urteile der Zeitgenossen über Heinrichs Herrschaft sind extrem unterschiedlich. wurde zum Nachfolger. In Sachsen versuchte er seinen Handlungsspielraum zu erweitern, indem er den Episkopat unterstützte und zugleich zu weltlichen Aufgaben heranzog. [145], Verhältnis zu den Bischöfen und Bischofskirchen, Gründung des Bistums Bamberg (1007) und Sicherung der Memoria, Die Heiligsprechung (1146) und die späteren Urteile. [3] Durch seine Verbindung mit diesem Adelshaus stärkte Heinrich seine Stellung im rheinisch-lothringischen Raum. im Jahr 1020 zu einem ungewöhnlichen Schritt: Er suchte den Kaiser nördlich der Alpen auf und beriet sich mit ihm in Bamberg und Fulda. [27] Beide Herrscher hielten sich für von Gott auserwählt; sie wollten ihre Herrschaft auf die Gebote Gottes ausrichten und ihrem Volk diese vermitteln. zu. [9] In einer Erwiderung auf Patzold hat Hlawitschka erneut das Erbrecht als den Maßstab für die Beurteilung der Thronansprüche in den Quellen ausgemacht. November 1007 ein Konsens zwischen den Bischöfen gefunden. Erst beim zweiten Mal ließ Heinrich Milde walten. 72 … Durch die Wahl zum König geriet Heinrich II. Pandulf wurde vom Fürstengericht zum Tode verurteilt und sollte in Bari öffentlich ertränkt werden. Dieses Bündnis mit heidnischen Feinden gegen die christlichen Polen rief bei den Sachsen heftigste Empörung hervor. Heinrich XIII. Selbst der Konflikt mit Arduin wurde nicht gelöst. Beide traten für eine Kirchenreform ein, überzeugten durch eine konsequente kirchliche Haltung und ihren Stiftungseifer und versuchten, Frieden zu stiften. [19], Nachdem Heinrich die Huldigung weiterer Lombarden auf einem Hoftag in Pontelungo entgegengenommen hatte, zog er sich Anfang Juni 1004 aus Italien zurück, ohne die Kaiserkrone erlangt oder Arduin besiegt zu haben. [39] Mit dieser Gebetsverbrüderung wollte er sich die Unterstützung der Bischöfe für den bevorstehenden Zug gegen Bolesław sichern. Am 7. - RI II,4 n. 1483a (973) Mai 6, Hildesheim URI Merken. Das Bistum Bamberg verbuchte damit immerhin jedes neunte der zwischen 1100 und 1200 gelungenen Kanonisierungsverfahren. Ein Wandel wurde im Herrschaftsstil und im Verhältnis zur Reichskirche konstatiert. Als Otto II. dazu Stefan Weinfurter: Gerd Althoff: Die Ottonen. Ancestors are fromGermany, France, Belgium. Insgesamt sind 509 Urkunden aus Heinrichs 22-jähriger Herrschaftszeit erhalten. [106] Karl Ubl hat die zahlreichen Konflikte während seiner Herrschaftszeit auf seine Kinderlosigkeit zurückgeführt und weniger als Maßnahmen zur Stärkung der Zentralgewalt gedeutet. Heinrich II. erstmals „den Eiseshauch nationaler Interessenpolitik“[57] zu spüren. Bereits während des Umritts musste Heinrich erste kriegerische Auseinandersetzungen mit einigen Großen bestehen. In seinen späteren Jahren konzentrierte sich Heinrich II. [17] Der Erzbischof Arnulf II. Da Heinrich die Legitimation seiner Herrschaft vom biblisch-mosaischen Königtum herleitete, war das Kaisertum für ihn von geringerer Bedeutung. Neffe OTTOS DES GROSSEN. Das vor allem in Gandersheim und Quedlinburg gepflegte Totengedenken der Ottonen verlagerte Heinrich nach Merseburg, wo 1017/18 Thietmar von Merseburg die Namen Verstorbener in eine heute noch erhaltene liturgische Handschrift eintragen ließ. Bayern, Schwaben und das Königreich Burgund bildeten eine ernst zu nehmende Zentralisierung politischer Macht, der sich Kaiser Otto II. In mündlichen Beratungen wurde ein Ausgleich erzielt und Konsens hergestellt (sogenannte konsensuale Herrschaft). Deshalb falle er mit Hilfe von Heiden in ein christliches Land ein. Die Ehe seiner Schwester Hadwig mit ihm blieb kinderlos und damit war kein legitimer Nachfolger für das Herzogtum Schwaben vorhanden. 40 Beziehungen. (* 6. So erhielt das Bistum Grundherrschaften im Nordgau, um Regensburg, um Salzburg und in Ober- und Niederösterreich sowie verschiedene Forste und Villikationen, Besitz in Kärnten und der Steiermark, dazu das schwäbische Herzogskloster Stein am Rhein, das Pfalzstift zur Alten Kapelle in Regensburg, mehrere Frauenklöster wie Kitzingen am Main, Bergen bei Neuburg, Gengenbach in der Ortenau, Schuttern, die Abtei Haslach im Elsass und wichtige königliche Orte aus karolingischer Zeit wie Hallstadt und Forchheim. Für Hartmut Hoffmann (1993) ist Heinrich die Verkörperung des idealen Herrschers im ottonisch-salischen Reichskirchensystem, ein „Mönchskönig“. Nach langjährigen Auseinandersetzungen mit Kaiser Otto II. Zugleich bekämpfte er den Nachfolger seines ehemaligen Rivalen, der 982 gestorben war, Herzog Heinrich III. auf den inneren Ausbau seiner Territorien (Ranshofener Gesetze, 995) und förderte die Anfänge der Kirchenreform. Heinrich verlangte eine Rechtfertigung für die Verletzung der Hilfspflicht, die zu Ostern 1015 auf einem Hoftag in Merseburg geleistet werden sollte. Was ihm immer vorenthalten blieb, wurde seinem ältesten Sohn Heinrich zuteil. [141], Zu Beginn des neuen Jahrtausends fand eine Vielzahl von Ausstellungen und Tagungen zu Heinrich II. Der erste Salier übernahm das Personal der Hofkapelle und der Königskanzlei, führte die Grundsätze der Kirchenpolitik ebenso wie der Italienpolitik und des Kaisergedankens fort und vollendete den von Heinrich II. Ihm habe Gott die höchste Würde zur Verwaltung anvertraut.[115]. musste Bolesław anscheinend aber nicht leisten. Da seine Mutter, Agnes, ihrem Gemahl, dem Kaiser Heinrich III., vorher nur Mädchen geboren hatte, wurde der künftige Thronerbe mit hoher Freude begrüßt; gleich am Weihnachtsfeste ließ der Vater die anwesenden Fürsten ihm Treue geloben. Dabei kam es nicht zu direkten Kämpfen zwischen dem Herzog und dem neuen König; allerdings verwüstete Heinrich die Besitzungen Hermanns, der wiederum die Unterstützer Heinrichs im schwäbischen Adel bekämpfte. Für Bolesław waren die Verhältnisse in der Kiewer Rus erneut die entscheidende Motivation für einen Friedensschluss. Dieser hatte im März 997 den Bischof Petrus von Vercelli ermordet und war im Januar 999 durch eine römische Synode im Beisein von Papst und Kaiser verurteilt worden. [140] Heinrich habe es für seine Aufgabe gehalten, „wie ein neuer Moses dafür zu sorgen, daß die Gebote Gottes Grundlage und Inhalt des Lebens aller Menschen seines Volkes würden“. Bei den Besetzungen der Bischofssitze wurden mit Thietmar in Merseburg, Wigger in Verden und Eilward in Meißen Vertraute des Königs bevorzugt. wird die weitreichenden Ambitionen seines Vetters erahnt haben und überging jetzt seinerseits die Ansprüche Heinrichs. Die Frankenbulle (Renovatio regni Francorum) wurde nur zu aktuellen Anlässen nach erfolgreicher Durchsetzung im Reich im Januar und Februar 1003 eingesetzt und neben den überkommenen Wachssiegeln benutzt. (994 Nov. 23). Es waren reichs- und königstreue Männer, denen er die Bistümer und Abteien anvertraute. Die lange Haft deutete Bolesław als Demonstration der Feindseligkeit Heinrichs; er weigerte sich, der Ladung auf einen Hoftag nachzukommen. Auf den Trierer Bischofsstuhl mussten sie aber endgültig verzichten. 72 Beziehungen. Juli bis 20. Als Verwandter des Kaiserhauses wurde er 1002 gegen Markgraf EKKEHARD I. von Meißen und Herzog HERMANN II. wurde er zunächst in Ingelheim und ab April 978 dann in Utrecht auf unbegrenzte Zeit inhaftiert. Auch die Probleme seiner ottonischen Vorgänger in Italien ließen ihm ein längerfristiges Engagement südlich der Alpen als wenig aussichtsreich erscheinen. Er habe in intriganter und rachsüchtiger Weise durch den Eheprozess mögliche Ansprüche des Ezzonen Liudolf, eines Enkels Ottos II., auf seine Nachfolge vereiteln wollen. Herzog Heinrich ... S. 402-407, setzt in seiner Stammtafel des sächsischen Kaiserhauses eine außerordentliche Verbindung Heinrichs von Bayern mit einer vornehmen Slawin namens Hildeswinda an, wobei er als Quellenbeleg die Historiae genealogica des Heinrich Bodo angibt. [77] Eduard Hlawitschka hingegen sieht in Heinrich nicht die maßgebliche Kraft im Kampf gegen die Hammersteiner Ehe. Solch ein Reichsapfel wurde später ein fester Bestandteil der Reichsinsignien.[46]. Heinrich II. (* 919/922 in Nordhausen; † 1. und Bolesław verabredete Ehe vollzogen. [87] Vom ersten Tag seines Königtums an arbeitete Heinrich auf die Errichtung eines Bistums in Bamberg hin und begann sogleich mit dem Bau einer neuen Kirche, die zwei Krypten hatte und bald vollendet werden konnte. Die Bewohner der Stadt schickten zweimal ihre Kinder mit einem Priester zum Kaiser, um Vergebung zu erbitten. [104] Wegen der zahlreichen Konflikte mit den Adelsfamilien hat Stefan Weinfurter Heinrich II. Am 14. „Wiederherstellung des römischen Reiches“ (Renovatio imperii Romanorum) durch den Wahlspruch „Wiederherstellung der fränkischen Königsherrschaft“ (Renovatio regni Francorum) ersetzte und die romzentrierte Kaiserideologie aufgab. von Bayern wurde geboren im Jahr 951, Sohn von Heinrich I. von Bayern und Judith von Bayern. Er ließ sich sogar mehr als ein Jahrzehnt Zeit, ehe er den italienischen Gegenkönig Arduin von Ivrea aus seiner Herrschaft vertrieb. Heinrich im fränkischen Gewand, Miniatur aus dem Regelbuch von Niedermünster Staatsbibliothek Bamberg, Msc.Lit.142, fol. Heinrich I. August 995 Gandersheim. Bolesław leistete den Treueid und erhielt die Lausitz und das Milzenerland zu Lehen. [88] Heinrich von Würzburg, der sich als Gegenleistung für die Abtretung weiter Gebiete an das neue Bistum die Erhebung zum Erzbischof erhofft hatte, erschien nicht auf der Synode, er wurde von seinem Kapellan Berengar vertreten. Um seine Ansprüche zu untermauern, empfing Heinrich den Tross des über die Alpen geführten Leichnams Ottos III. Er erhielt lediglich die Lausitz und das Milzenerland. Herzog Heinrich V. wurde 1009 abgesetzt. (1009–1012). der Zänker Herzog von Bayern (955–76, 985-95), Herzog von Kärnten (seit 989), * 951, † 28.8.995 Gandersheim, ⚰ Gandersheim. war mit Kunigunde von Luxemburg verheiratet. Das Heer des ersten Italienzuges bestand fast ausschließlich aus Truppen des bayerischen Klerus und Adels. Beide Seiten stellten Geiseln, sodass die Gleichrangigkeit der Parteien deutlich wurde. Heinrich II., der letzte Ottone, übernahm ein umfassendes Netzwerk von Kirchen und Klosterbauten, das sich über weite Teile des heutigen Europas erstreckte. Er sprach von der Zentralisierung der Herrschaftsgewalt und beobachtete bei Heinrich „in hohem Grade eine Weiterführung und Steigerung der in der Herzogsherrschaft entwickelten Elemente auf Königsebene“. von 995 bis 1004 und wieder von 1009 bis 1017 Herzog von Bayern, von 1002 bis 1024 König des Ostfrankenreiches (regnum Francorum orientalium), von 1004 bis 1024 König von Italien und von 1014 bis 1024 römisch-deutscher Kaiser. Als Bruder der Herzogswitwe konnte Heinrich deswegen durchaus begründet Anspruch auf das Herzogtum Schwaben erheben, zumal im selben Jahr sein ältester Sohn Heinrich geboren wurde. Laut Hein H. Jongbloed betrieb Heinrich den Hammersteiner Eheprozess aus politischen Gründen. Leben. 1004 führte Heinrich einen Feldzug gegen den Markgrafen Arduin von Ivrea. Nach anfänglichem Zögern rüstete Heinrich 1004 zu seinem ersten Italienzug. Er fehlt in den mehrfach aufgelegten Werken zur großen Kaisergeschichte des Mittelalters, sowohl in Karl Hampes Herrschergestalten des deutschen Mittelalters aus den 1920er Jahren als auch in Helmut Beumanns Kaisergestalten des Mittelalters (1984). Damit erlangte zum ersten Mal ein landfremdes Geschlecht ohne eigenen dortigen Grundbesitz das bayerische Herzogtum. Da dieser Erbe fehlte, fiel das Königtum an den himmlischen König Christus zurück.[93]. von Burgund Kinder:-----Kaiser HEINRICH II. von Bayern und der Gisela, Tochter König Konrads III. [109] Er beurteilte die Könige vor allem gemäß ihrer Stellung zu seinem Bistum. Verglichen mit ihnen hielt er sich nur kurze Zeit in Italien auf. Der Aufstand konnte nur mit Mühe niedergeschlagen werden. [35] Das Ausmaß ihrer Hilfeleistungen für den Polen machen die Maßnahmen Heinrichs gegen vermeintliche oder tatsächliche Unterstützer Bolesławs deutlich. In der Merseburger Frage hatte Erzbischof Giselher von Magdeburg zuvor über mehrere Jahre den Bemühungen Ottos III. [80] Die umfangreichen Grafschaftsverleihungen stärkten die Stellung der Kirche gegenüber dem Reich jedoch nicht. von Bayern, Urenkel König Heinrichs I., Enkel Herzog Heinrichs I. von Bayern und Sohn Heinrichs II. Die Absicht des Königs sei es gewesen, die Nachkommenschaft Ottos II. Wenige Wochen später, bei der feierlichen Bestattung des Kaisers im Kaiserdom zu Aachen, bekräftigten diese Männer ihre Ablehnung, wobei sie die Ansicht vertraten, Heinrich sei aus vielerlei Gründen für das Königtum nicht geeignet. Heinrich stärkte mit dieser Verflechtung die Rolle des hohen Klerus als Stütze des Reiches und vergrößerte zugleich seinen kirchenpolitischen Einfluss. [25] Daher verließ er Merseburg enttäuscht. in vielen Bereichen der königlichen Herrschaftsführung an Heinrich II. [50] Die sächsischen Fürsten leiteten Friedensverhandlungen ein. Im Jahr 1000 oder kurz vorher heiratete Heinrich Kunigunde aus der Herrscherfamilie der Grafen von Luxemburg. Da die Ehe kinderlos blieb, endete mit seinem Tod die Herrschaftszeit der Ottonen. Selbst die Brüder von Heinrichs Frau Kunigunde rebellierten gegen ihn. Die Auseinandersetzung lässt sich anhand der Friedensschlüsse von Posen 1005, Merseburg 1013 und Bautzen 1018 in drei Phasen gliedern. – Landesausstellung in Bamberg, Seite mit vielen Bildern und knapper Information zu Heinrich II. Heinrich war der Sohn Herzog Heinrichs I. von Bayern und dessen Ehefrau Judith sowie Neffe des römisch-deutschen Kaisers Otto I.. Unter Vormundschaft seiner Mutter Judith folgte Heinrich vierjährig seinem Vater als Herzog von Bayern. August 995 im Stift Gandersheim) aus dem Adelsgeschlecht der Liudolfinger war von 955 bis 976 und wieder von 985 bis 995 Herzog von Bayern und von 989 bis 995 Herzog von Kärnten. Nach dem Tod Hermanns im Mai 1003 übernahm der König für den noch unmündigen Sohn des Herzogs die Regierung des Herzogtums Schwaben. April 1020, starb Meles. Heinrich entschloss sich zu einem ungewöhnlichen Schritt: Er ließ sich in Mainz von seinen bayerischen und fränkischen Anhängern zum König wählen und am 7. [111] Dennoch missbilligte Thietmar einzelne Schritte Heinrichs deutlich, insbesondere Bischofserhebungen kritisierte er oft. Die Ehe blieb kinderlos, Heinrich II. [58], Bis weit in das 14. [13] In Duisburg huldigten am 18. ―Friedrich II. [85] Mit der sogenannten Gastungspflicht wurden sie vermehrt belastet. Leben. Über seine Mutter Gisela war er ein Neffe des kinderlosen Königs Rudolf III. [48] Heinrich führte im Sommer 1015 und ein letztes Mal im Sommer 1017 vergeblich Kriegszüge gegen den Polen. Heinrich II., römischer Kaiser; geb. 2005, S. 209. Heinrich II. Graf Otto musste sich ergeben. 1021 besuchte er Quedlinburg anlässlich der Weihe der neuerbauten Klosterkirche und machte dem Konvent eine reiche Schenkung. Umgeben von zwei Lieblingsherrschern der Geschichtswissenschaft, Otto III. [90] Nach Joachim Ehlers kann die Slawenmission keine wesentliche Rolle gespielt haben, da nur die verhältnismäßig kleine heidnische Volksgruppe der Regnitzslawen betroffen war. Juli. Ende des Jahres 1012 schloss Heinrich in Mainz einen vorläufigen Frieden mit dem Luxemburger Grafenhaus. dieses Versprechen mit dem Hinweis gebrochen haben, er könne der freien Wahl in Bayern nicht vorgreifen. [15] Als sich Herzog Heinrich V. einige Jahre später wegen der Beschneidung seiner Machtgrundlagen zusammen mit seinen Brüdern gegen den König erhob, versammelte Heinrich II. Am 14. und seine Gegner in Schwaben, Bayern und Kärnten - Geschichte Europa - Hausarbeit 2009 - ebook 7,99 € - Hausarbeiten.de [68] Nach Michael Borgolte beträgt der Anteil mit der Hoffnung auf Seelenheil „mehr als zwei Drittel des Gesamtbestandes“ bei den Diplomen Heinrichs II. Die Rangordnung unter den mächtigsten Adligen musste vom Herrscher so austariert werden, dass es nicht zu Konflikten kam. Heinrich II. [Veranst. Seit Otto I. hatte sich keiner der ottonischen Herrscher mehr zum König von Italien krönen lassen. Die ältere Forschung meinte in den Aktivitäten Heinrichs II. Papst Innozenz III. Sein Grab fand er im Bamberger Dom, wo er das von Tilman Riemenschneider um 1500 geschaffene Hochgrab mit Kunigunde teilt. Heinrich IV., deutscher König und Kaiser, wurde am 11.November 1050, wahrscheinlich zu Goslar, geboren, † am 7. Eberhard wurde noch am selben Tag geweiht. [60] Hagen Keller (1982) hat, aufbauend auf den grundlegenden Studien von Roderich Schmidt und Eckhard Müller-Mertens,[61] eine wesentliche Änderung konstatiert: Anders als bei den drei Ottonen habe sich die Herrschaft des Königs seit der Zeit um 1000 durch „die periodische Präsenz des Hofes in allen Teilen des Reiches“ zur Darstellung gebracht. im Jahr 1002 in Merseburg konnte Bolesław als Verwandter Markgraf Ekkehards seinen Anspruch auf die ganze Mark Meißen nicht durchsetzen, obwohl er Heinrich als Gegenleistung viel Geld bot. zu setzen und sich damit des kaiserlichen Thrones zu bemächtigen. Crescentius verhinderte mehrfach Treffen zwischen dem jeweiligen Papst und dem König.[45]. Heinrich II genannt Jasomirgott 1107 13. Ob es sich beim Schwertträgerdienst um eine besondere Ehrung (Knut Görich) oder um ein Zeichen demonstrativer Unterordnung (Gerd Althoff) handelt, ist in der neueren Forschung umstritten. Angesichts der bedrohlichen Lage erreichte der Papst, dass Heinrich im Herbst 1021 noch einmal zu einem Italienzug aufbrach. Beleidigt, obstinat und letztlich erfolglos. Vielmehr beschworen Vermittler, darunter der Erzbischof Tagino von Magdeburg, vor Posen mit Bolesław, aber in Abwesenheit des Königs den Frieden. [66] Die wichtigsten Bestandteile des Hofes waren Kanzlei und Hofkapelle. Heinrich von Wittelsbach (* 19. [37] Seinen Handlungsspielraum versuchte Heinrich auch durch die Heranziehung des Episkopats zu vergrößern. [1] An einer der besten Schulen des Reiches lernte Heinrich lesen, schreiben und die lateinische Sprache. Diese Seite wurde zuletzt am 9. ab 1253 Herzog von Bayern und der Pfalz, ab 1255 als Heinrich I. Herzog von Niederbayern, womit er die Hauslinie Wittelsbach-Niederbayern begründete. Heinrich starb am 13. mit seinem Nachfolger zu einem beliebten Thema der Mittelalterforschung. Als heiligmäßige Taten galten außerdem mehrere Kirchengründungen, allen voran die der Bischofskirche von Bamberg. Dagegen hat Knut Görich (1993) auf das Zahlenverhältnis der bullierten, mit einer Bleibulle versehenen Urkunden Ottos III. 978 setzte er den Kampf, dem sich nun der neue Herzog Heinrich von Kärnten und Bischof Heinrich I. von Augsburg anschlossen, fort. Er festigte das Reich durch noch engere personelle und politische Verflechtungen mit der Kirche. Der jung verstorbene König hatte keine Anweisungen für den Fall seines Todes hinterlassen, und Regelungen zur Thronfolge einer Seitenlinie des Herrscherhauses gab es nicht. Dabei konzentriert sich die Akademie insbesondere auf Klöster und Kirchen, die … November 955 in Pöhlde) aus der Familie der Liudolfinger war Herzog von Bayern. Jahrhundert zugleich eine „Herausforderung an die bisherige Rangordnung“[100] und vielfach ein Auslöser für Konflikte. Hrsg. Heinrich II. [84] Weltliche und kirchliche Angelegenheiten wurden kaum unterschieden und gleichermaßen auf Synoden verhandelt. / Veröffentlichungen zur … 973 in Bad Abbach geboren, er starb am 13.7. Otto II. [102] Uneinig ist sich die Forschung, ob die Konflikte, die nicht konsensual gelöst werden konnten, strukturelle Gründe hatten oder auf Heinrichs neuartige Auffassung vom Königsamt zurückzuführen sind. Nach Heinrichs Tod wurde in Bamberg das Bild vom heiligen Kaiser aufgebaut. Jahrhundert), 955 - 973, Herzogtum Bayern, Heinrich Münze Denar (10./11. 1005; † 14. [63] Die Diskussion dazu ist noch nicht abgeschlossen. August 995 in Gandersheim) aus dem Geschlecht der Liudolfinger, war Herzog von Bayern. Der König beanspruchte in zunehmendem Maße Dienstleistungen der Kirchen (servitium regis). [121] Diese Beurteilung wirkte sich allerdings nördlich der Alpen nicht aus. Nur dem Eingreifen Herzog Bernhards von Sachsen und Markgraf Heinrichs von Schweinfurt verdankte er seine Rettung. Erst nach eindringlichen Forderungen der sächsischen Adligen lieferte er Mieszko im November 1014 an Bolesław aus. Die drei Italienzüge dienten primär dem Erwerb der Kaiserwürde sowie der Etablierung seiner Herrschaft in diesem Teil des Imperiums. Heinrich II., genannt der Zänker aus dem Adelsgeschlecht der Liudolfinger war von 955 bis 976 und wieder von 985 bis 995 Herzog von Bayern und von 989 bis 995 Herzog von Kärnten. Als wichtigsten Beleg für seine These führt Henning das Aufkommen eines neuen Burgentyps an. Heinrich musste umkehren, wobei sein durch Krankheiten geschwächtes Heer große Verluste erlitt. Nach der Wahl soll Heinrich II. [122], Die Heiligenaura, die Heinrich und seine Gemahlin Kunigunde umgab, bot der Forschung einen Anreiz, den „wirklichen Heinrich“ aufzuspüren. Das Paar lebte aber weiterhin zusammen und wurde deswegen erneut exkommuniziert. 166 … HEINRICH IV., bayer. Darum besetzte er den schwäbischen Dukat im November 973 mit seinem Neffen Otto, dem Sohn Liudolfs. In Regensburg beendete er ab 985 unter Bischof Wolfgang seine Ausbildung. Er war der Sohn Judiths und Heinrichs I. von Bayern. November 955 in Pöhlde) war Herzog von Bayern. Diskutiert wird, inwieweit Bamberg neben Magdeburg ein zweites „Zentrum der frühen Slawenmission“ gewesen sei oder nicht. nicht als programmatische Abkehr und konzeptioneller Neuansatz zu werten ist“. 1348 wurde der Heinrichstag, der 13. und Bruder Wel [29] Beide Herrscher beanspruchten den Zugriff auf die vom Rheinland über Erfurt, Meißen, Krakau nach Kiew und weiter nach Mittelasien verlaufende Handelsroute, deren Bedeutung stark zugenommen hatte. Da er beim Tode seines Vaters, Herzog Heinrich I. Februar 1290 in Burghausen) aus dem Hause Wittelsbach war als Heinrich XIII. Bolesław fand Unterstützung beim Markgrafen Heinrich von Schweinfurt, dem der König das bayerische Herzogtum trotz Zusage verweigerte. 'der Zänker', Herzog von Bayern 955-976, 985-995 und Kärnten 989-995-----* 951, + 28. Beiname erst in der Neuzeit belegt. Jahrhundert bezweifelt. von Bayern (1045) Er war der älteste Sohn des Grafen Friedrich von Luxemburg und der Irmtrud von der Wetterau; er war ein Neffe des Herzogs Heinrich V. von Bayern und der … Jänner 1177 in Wien aus dem Geschlecht der Babenberger war Pfalzgraf bei Rhein 1140 1141 Markgraf Ludwig II Otto Friedr