Das hängt damit zusammen, dass der staatliche Einfluss auf US-amerikanische Hochschulen sehr gering ausgeprägt ist. Schon jetzt herrscht an deutschen Universitäten eine tiefe Abneigung und Desillusionierung. Bei den Terminal Degree Programs handelt es sich um eine Art berufliche Ausbildung. Vielleicht werde ich am Ende aber auch Förster, Yale hat eine sehr gute Forstschule. Gemeinsam mit dem Drang, einige wenige Institutionen zur "Elite" zu erklären, erklang der Ruf, die Lehre von der Forschung zu trennen. Das Studium nimmt üblicherweise vier Jahre Zeit in Anspruch. Die Verleihung des Elitestatus bringt einer glücklichen Universität, die davon betroffen ist, 20 bis 80 Millionen Euro. Der gegenwärtige Umbau der deutschen Universitäten wird von vielen als Amerikanisierung betrachtet. Wie viel man in den USA für einen Abschluss zahlt, hängt vom jeweiligen College ab. Erfragen Sie die speziellen Bedingungen für „Ihren Bundesstaat“ einfach im Vorfeld . Wer kein komplettes Auslandsstudium in den USA absolvieren möchte, für den hält das Studiensystem in den USA verschiedene Kurzzeitprogramme bereit. Die Endlosschleife von Kolloquien, auf denen alle reden, aber kaum einer zuhört, lädt wiederum ein zur Jagd auf die nächste, die neueste, die aktuellste Methode, oder besser auf das, was wiederum mit einem englischen Begriff als "turn" bezeichnet wird. In Chile gehen Demonstranten auf die Straße, um die grundlegende Reform eines schlechten, teuren und ungerechten Bildungswesens zu fordern. In den USA gibt es keine einheitlichen Regelungen und keine übergeordnete Organisation, die bestimmt, welche Qualifikationen du aus deinem Heimatland mitbringen musst und was dir angerechnet wird, wenn du in den USA deinen Abschluss machen möchtest. Das Bildungssystem in den Vereinigten Staaten umfasst alle Einrichtungen des Schul- und Hochschulbereichs. Bonn 2008, S. 78 bis 102, Mit unserem Job-Newsletter erhalten Sie wöchentlich passende Stellen sowie interessante Inhalte zu Ihrem Suchprofil. . ): Berichte der Außenstellen 2007. Auch Akkreditierungen als Mittel zur Qualitätssicherungwerden in den USA nicht durch staatliche Institutionen, sondern durch gemeinnützige Nichtregierungsorganisationen vergeben. Die Dauer des Promotionsstudiums, das in USA meist ohne vorhergehendes Masterstudium aufgenommen wird, beträgt durchschnittlich 7,5 Jahre; das Durchschnittsalter der Absolventen liegt mit 33,3 Jahren etwas höher als in Deutschland (32,8 Jahre). Die staatliche University of Michigan in Ann Arbor hat von 2004 bis 2007 nicht weniger als 2,5 Milliarden Dollar aus privaten Quellen eingenommen, einschließlich einer Summe von mehr als 300 Millionen Dollar von über 120 000 Einzelpersonen allein in 2007. Auch die "Betreuungsrelation", also das Verhältnis von Studenten und wissenschaftlichem Personal ist ähnlich: An deutschen Hochschulen kommen laut OECD-Statistik auf einen Wissenschaftler gut 12 Studenten, in USA knapp 16. Außerdem sind sie natürlich eine wichtige Quelle für Stipendien. Es fehlt die Freiheit, die es den Studenten gestattet, den eigenen Studienverlauf selbst zu bestimmen. Solche Versammlungen sollen das "Networking" fördern, heißt es, als wäre dies an sich schon ein erstrebenswertes Ziel. Auch der Forschungsoutput der beiden Wissenschaftssysteme (einschließlich der in Deutschland viel gewichtigeren außeruniversitären öffentlichen Forschungsinstitute) ist einigermaßen proportional: die deutsche Forschung produzierte 2005 8,4 Prozent der im Science Citation Index erfassten Publikationen, die USA kamen mit viereinhalb mal soviel FuE-Ausgaben für 30,8 Prozent der SCI-Einträge auf. Auf dem weiteren Berufsweg stellen sie jedoch oftmals eine nützliche Zusatzqualifikation dar. Tausende Deutsche erhoffen sich mit einem Abschluss an einer englischen Eliteuniversität einen Karrierevorteil. Viele haben Probleme, ihre Studienkredite zurückzuzahlen – mit negativen Folgen für die Wirtschaft Im Sommer genießen die Schüler mehr als zwei Monate Ferien. Allein im Jahr 2007 erhielt die Universität 615 Millionen Dollar durch Stiftungen von Freunden und Alumni. Ein weiterer relevanter Punkt dürfte vor dem Hintergrund des deutschen Diskurses zu diesem Thema befremdlich erscheinen. Insgesamt beträgt in diesem Sektor, der am ehesten mit den deutschen Universitäten zu vergleichen ist, das Verhältnis von wissenschaftlichem Personal zu Studierenden 1 zu 13 (an deutschen Unis 1 zu 10). Diese Einrichtungen werden großteils durch Steuergelder finanziert, und sie sind alle, von welcher Seite man es auch betrachtet, Exzellenz-Zentren, ausgestattet mit Scharen von Lehrkräften, riesigen Bibliotheken und führenden Programmen für die fortgeschrittenen und natürlich auch für die "exzellenten" Studierenden. Wenn Schüler aus dem Ausland in … Mit einem Forschungsaufenthalt die Karriere als Nachwuchswissenschaftler ankurbeln. Aber wenn man bedenkt, dass dieses Geld über den langen Zeitraum von fünf Jahren hinweg an zahlreiche Institute verteilt wird, erscheint der Betrag sehr schnell nicht mehr gar so bedeutsam. Suchen. In den USA ist die Massenuniversität mit hoher Bildungsbeteiligung zwei bis drei Jahrzehnte älter als in Deutschland. Ein Blick hinter die Kulissen. oder B.Sc. Im Gegensatz dazu belaufen sich die deutschen Bildungsausgaben auf 3,5 Prozent. Die USA sind doch noch God's own country. Die Studiendauer bis zu einem erfolgreichen Abschluss des nominell vierjährigen Bachelor-Studiums beträgt an öffentlichen Hochschulen im Median 6,2 Jahre, an privaten 5,3 Jahre. Die Folge ist eine bunte Hochschullandschaft. 2005 verfügten öffentliche Hochschulen mit vierjährigen Studiengängen (also ohne Community Colleges) über 26.000 Dollar pro Student, private sogar über 38.000 Dollar (jeweils ohne Einnahmen aus der Krankenversorgung). Freilich sind in der Spitzengruppe auch die öffentlichen Universitäten so selektiv, dass Studenten aus ärmeren Familien stark unterrepräsentiert sind. Da die staatlichen Universitäten für "Landeskinder" stark ermäßigte Gebühren erheben (und zum Ausgleich dafür von den Steuerzahlern des Einzelstaates subventioniert werden), sind sie für Studenten aus einkommensschwachen Familien leichter zugänglich. M.Eng. Demzufolge verlagert sich sowohl die berufliche als auch die akademische Ausbildung in den USA an die Hochschulen. Gleiches gilt für die Anerkennung von Studienleistungen und das Notensystem. Sie sind berufsorientiert (Professional Degrees) und werden ohne zusätzliche Promotionsleistung vergeben. Während Naturwissenschaftler im Team arbeiten, forschen geisteswissenschaftliche Doktoranden meist allein. Lehramt Wirtschaftswissenschaften: B.A. In Deutschland wie in den USA haben Kinder aus wohlhabenden und gebildeten Familien bessere Chancen beim Hochschulzugang, doch ist die Überrepräsentanz von Akademikerkindern in Deutschland noch höher: Bei den USA sind sie um 76 Prozent stärker vertreten, als dem Akademikeranteil in der Vätergeneration entsprechen würde, bei uns sogar um 131 Prozent. Die im Vergleich überraschend gute statistische "Betreuungsrelation" an deutschen Universitäten ergibt sich zu einem Gutteil daraus, dass viele wissenschaftliche Mitarbeiter mitgezählt werden, die nicht (selbständig) lehren. Zuwendungen dieser Art sind enorm wichtig, natürlich auch in den USA, dort aber vor allem in den Naturwissenschaften. Jahrhundert. Studium in Amerika: Vier Jahre College, 100.000 Dollar Schulden ; Ihre Suche in FAZ.NET. Die relativ schwache Spezialisierung im Erststudium wird in der Regel auch nicht durch anschließende Aufbaustudien kompensiert. Aber machen wir uns nichts vor. Die Gründe für eine Auswanderung sind vielfältig. Labore und Bibliotheken fallen nicht vom Himmel, und auf einem gewissen Niveau bekommt man eben das, wofür man zu zahlen bereit ist. Dazu gehören der Associate Degree, die Certificates und Diplomas. Zugangsvoraussetzung ist ein Bachelorabschluss. Der Doctoral Degree wird ebenfalls dem Graduate-Bereich zugeordnet und nimmt im Schnitt drei Jahre in Anspruch, teilweise auch länger. Schreiben Sie (Post oder PC) dazu Gasteltern, Ihre künftige Firma o.ä. An vielen Hochschulen in den USA gibt es unterschiedliche Weiterbildungsprogramme, die im Schnitt nach drei bis vier Monaten mit einem Diploma oder Certificate abschließen. Sie entscheiden selbstständig über das Studienangebot, die Zulassung von Bewerbern und die Studiengebühren. Zum Teil ist es erforderlich, ein zusätzliches Aufbaustudium in den USA zu absolvieren, um Zugang zu einem Masterprogramm zu erhalten. Aussagekräftiger ist aber, dass für die höhere, die akademische Bildung in den USA 2,9 Prozent des Sozialprodukts ausgegeben werden - in Deutschland beläuft sich diese Zahl auf 1,1 Prozent, genauso viel wie in der Slovakei und Griechenland. Ein Land, unzählige Studienoptionen - das Studiensystem in den USA ist so vielfältig wie kaum ein anderes Hochschulsystem. Anschließend kann man noch einen Promotions-Studiengang dran… Geisteswissenschaftliche Fächer wie Philosophie, Geschichte, Sprach-oder Literaturwissenschaften: B.A. 59 Prozent der jungen Erwachsenen in Deutschland beginnen ein Studium - aber nur 36 Prozent machen einen Abschluss. Das könnte unter anderem dazu beitragen, die schreckenerregenden Zahlenverhältnisse von Dozenten und Studenten zu verbessern, die an den meisten amerikanischen Universitäten einfach nicht geduldet würden. An den gemeinnützigen Privathochschulen liegt die Graduierungsrate nach sechs Jahren mit 64 Prozent etwas höher als im Durchschnitt, im jüngeren "for profit"- Sektor dagegen mit 29 Prozent dramatisch niedriger als an den staatlichen Hochschulen (54 Prozent). Daher können sich sogar Aufbau und Kosten eines einzelnen Studiengangs an verschieden Hochschulen stark unterscheiden. M.Sc: Lehramt Sozialwissenschaften: B.A. In den USA gibt es kaum Seminare mit mehr als 12 bis 15 Studierenden. Die Verwaltung Ihrer Datenschutzeinstellungen für academics kann aktuell nicht ausgespielt werden. Erst ein paar Wochen ist Karl Källenius in den USA und doch hat man das Gefühl, dass er bereits dazugehört: Zum inneren Kreis der Elitestudenten an der berühmten Harvard University, die bereits große Namen wie Barack Obama, Bill Gates und Mark Zuckerberg hervorgebracht hat. In den USA besteht die Allgemeine Schulpflicht in der Regel bis zum 16. oder auch 18. Er beginnt mit dem Bachelorstudium (Undergraduate Studies). In der zweiten Studienhälfte wählen die Studenten ihr Hauptfach beziehungsweise ihre Hauptfächer (Majors) und definieren den Schwerpunkt des Studiums. Die deutschen Universitäten sind bestenfalls an der Oberfläche amerikanisiert. Nur 57,1 Prozent der Studenten, die 1999 ein Vollzeitstudium mit dem Ziel eines Bachelor-Abschlusses aufgenommen hatten, hatten diesen Abschluss sechs Jahre später erreicht; nach der Regelstudienzeit von vier Jahren sind es gerade ein gutes Drittel. Auch Akkreditierungen als Mittel zur Qualitätssicherung werden in den USA nicht durch staatliche Institutionen, sondern durch gemeinnützige Nichtregierungsorganisationen vergeben. Die Bewerbung. Vielmehr geht die weit überwiegende Zahl der Bachelor-Absolventen in den Beruf, und nur eine Minderheit kehrt an die Hochschule zurück, um einen höheren Grad zu erwerben. In Deutschland sind dagegen nicht einmal ein Viertel der Wissenschaftler an Hochschulen Professoren, und deutsche Nachwuchswissenschaftler sind in einem Lebensalter, in dem ihre amerikanischen Kollegen bereits die erste (Assistant) Professur bekleiden, in der Regel Assistenten mit befristeten Arbeitsverträgen - und wenig oder keiner Lehrverpflichtung. Da es keinen äquivalenten deutschen Abschluss gibt, werden sie in Deutschland nicht anerkannt. Suche abbrechen. Im Graduate-Bereich unterscheiden die Hochschulen zwischen akademischen und berufsorientierten Masterprogrammen - eine weitere Besonderheit des Studiensystems in den USA. In Deutschland wie in den USA haben Kinder aus wohlhabenden und gebildeten Familien bessere Chancen beim Hochschulzugang, doch ist die Überrepräsentanz von Akademikerkindern in Deutschland noch höher: Bei den USA sind sie um 76 Prozent stärker vertreten, als dem Akademikeranteil in der Vätergeneration entsprechen würde, bei uns sogar um 131 Prozent. Wer bereit ist, hart zu arbeiten, kann es in Amerika zu etwas bringen. Doch die Kosten für so ein Studium sind hoch. Wenn der Blick dabei nur auf Spitzenhochschulen wie Harvard, Stanford oder das MIT fällt, löst der Vergleich aber angesichts von deren überreichen Ressourcen eher Depressionen aus als Wetteifer. Auswandern in die USA - das ist der Traum von vielen Menschen. Das Studium ist meist deutlich praxisorientierter und verschulter als in Deutschland. Auch die in Deutschland bekannten Abschlüsse wie der Bachelor, Master und Doktor weisen in den Vereinigten Staaten teilweise eine andere Struktur auf. Viele Organisationen, ... über ihre Aufenthaltsberechtigung in den USA nachweisen können oder die sich nur mit einem Kurzzeitvisum in den USA aufhalten, einen speziellen Führerschein mit Passfoto (Certificate for Driving) mit der Aufschrift „Nicht für Identifizierungszwecke“. Die Reputation der Hochschulen und die Berufsaussichten der Absolventen hängen also mindestens ebenso stark vom relativen Platz innerhalb einer Kategorie wie von der Zugehörigkeit zu einem bestimmten Institutionstyp ab. Wie sinnvoll mag eine Investition in Projekte sein, die manchmal kaum mehr darstellen als eine Wundertüte privater Professoren-Steckenpferde, wenn zugleich allerorten die Haushalte für Langzeitprioritäten wie etwa Bibliotheken und Mitarbeiter drastisch zusammengekürzt werden? Bezogen auf den allgemeinen Schulabschluss und das Jahr 2012 waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 3,7 Prozent der 15-jährigen und älteren Bevölkerung noch in schulischer Ausbildung. Gemäß der jüngsten verfügbaren Statistik der Organization for Economic Co- Operation and Development (2004) geben die USA etwa 4,1 Prozent ihres Bruttosozialprodukts für Bildung auf allen Ebenen aus. Definition, Rechtschreibung, Synonyme und Grammatik von 'Abschluss' auf Duden online nachschlagen. M.A. Welch eine Ironie, wenn Deutschland im Drang nach Amerikanisierung seines Hochschulwesens genau die Charakteristika seines Systems aufgäbe, die die amerikanischen Universitäten im 19. Die Verbesserung des Zugangs erfordert zusätzliche Unterstützung durch eine oder mehrere dieser Quellen. Während es bei uns für jeden anerkannten Ausbildungsberuf eine vorgeschriebene Ausbildungsordnung gibt, bedeuten in den USA gleiche Berufs- bezeichnungen nicht gleiche Ausbildungsgänge (LAUTERBACH, Internationales Handbuch der Berufsbildung [IHBB] S. 40). Knapp die Hälfte des wissenschaftlichen Personals an US-Hochschulen sind Professoren, davon etwa ein Drittel Assistant Professors, die noch keine Dauerstelle haben, meist aber auf einem "tenure track" sind, an dessen Ende bei positiver Evaluation die Festeinstellung steht. Studierende, die seither ihr Studium aufgenommen haben, legen einen Teil der Abschlussprüfung regulär an der Hochschule ab. Auch die Spitzenhochschulen wie Harvard, Stanford oder Yale führen internationale Ranglisten an. Da solche Aufgaben dann gerade den neuberufenen Juniorprofessoren - noch ein Amerikanismus, der durch die Übersetzung viel von seiner Bedeutung verloren hat - übertragen werden, haben diese jüngeren Kollegen weniger Zeit für die Forschung. Dies lässt sich darauf zurückführen, dass in den USA weder ein zentrales Bildungsministerium als staatliche Kontrollinstanz noch ein nationales Hochschulgesetz existiert. Ich war versucht, auszurufen: "Bei mir nicht!". Amerikanisches Schulsystem – Die verschiedenen Schulformen Der USA Solche Aufbaustudiengänge auf Graduate-Niveau dienen Berufstätigen als Fortbildung in einem bestimmten Bereich. Auch beim Doktor gibt es Unterschiede: Auf der einen Seite stehen die Forschungsdoktorgrade, allen voran der Ph.D., auf der anderen Seite die anwendungsorientierten Berufsdoktorate. Die Zuständigkeit für Bildungs- und Erziehungsfragen liegt be… Die Schullaufbahn eines Kindes beginnt in Amerika mit der sechsjährigen „Elementary School“, die bereits mit de… Die Bachelor-Studiengänge werden in den USA Undergraduate Studies genannt und dauern in der Regel vier Jahre. Der Wettstreit um Forschungsmittel ist an sich schon eine gesunde Angelegenheit. Der ökonomische Kahlschlag, dem die Universitäten unterzogen waren, wird kunstvoll unter dem schmucken Kostüm einer Reform versteckt. Der Kunsthistoriker Jeffrey Hamburger ist der Kuno Francke Professor für Deutsche Kunst und Kultur an der Harvard Universität. Aber öffentliche Universitäten in den USA profitieren auch von einer Kultur der Philanthropie, die in dieser Form in Deutschland nicht existiert. Das mag dem US-Amerikaner schmeicheln, es überrascht aber auch angesichts des weitverbreiteten Antiamerikanismus, der, zumindest auf den ersten Blick, unter vielen deutschen Intellektuellen vorzuherrschen scheint. Das Hauptproblem liegt darin, dass das Steuersystem nicht so gestaltet ist, dass Philanthropie und Spendenfreudigkeit, die sich auf Institutionen der höheren Bildung richten würden, belohnt und angemessen gewürdigt werden. Die Studiengänge stehen Bachelorabsolventen offen. Genaue Informationen zur Nutzung Ihrer Daten finden Sie in unserer, Deutsche Hochschulen können noch einiges von guten staatlichen Universitäten in den USA lernen. Im Idealfall leiten diese Gruppierungen an zur Interdisziplinarität. Die Bedeutung privater Hochschulen gehört zu den auffälligsten Unterschieden zwischen den beiden Systemen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft und Einrichtungen wie die Gerda-Henkel-Stiftung, die genau diese Spirale unterstützen und Heerscharen von Akademikern auf einen Dauertrip von einem Hörsaal zum nächsten schicken (gerne auch in südlichen, sonnigeren Gefilden), sollten erwägen, ob die für solche Zwecke verteilte massive Unterstützung, auf die viele amerikanische Akademiker nur neidisch sein können (besonders, wenn dadurch wissenschaftliche Wälzer zustande kommen, die aus Gründen des verlegerischen Kommerzes niemals das Licht der Welt erblickt hätten, wäre ihre Drucklegung nicht mit öffentlichen Geldern bezahlt worden), nicht besser für dauerhafte Infrastrukturmaßnahmen und für die Einrichtung oder Unterstützung zusätzlicher, abgesicherter Mitarbeiterstellen verwendet werden könnte. Private kosten in der Regel dreimal so viel wie öffentliche. Obwohl sich das genaue Bewerbungsverfahren je nach Universität und Collegeunterscheidet, orientieren sich die meisten akkreditierten Hochschulen in den USA bei den formalen akademischen Mindestanforderungen an bestimmten Standards. Hier lesen. Und dann gibt es natürlich das Geld, das von den Familien der Studenten bezahlt wird. Auf der einen Seite nachvollziehbar, betrachtet man die USA als führende Wissenschaftsnation der Welt, auf der anderen Seite überrascht der unter deutschen Intellektuellen zu beobachtende Antiamerikanismus. So läuft auch die Jobsuche in den Vereinigten Staaten und der Bewerbungsprozess etwas anders ab als in Deutschland. Ein weiterer grundlegender Unterschied betrifft das Verhältnis von Hochschulen und Beschäftigungssystem. Der Vorteil: Das Studium an einem Community College ist deutlich günstiger als an einer Universität. Zwei Ausgewanderte berichten über ihre Auswanderungsgründe und die Erfüllung ihrer Erwartungen. Bei der Leitungsstruktur scheinen sich die deutschen Hochschulen jetzt dem amerikanischen Modell zu nähern: Die Universitätspräsidenten werden in den USA nicht von den Hochschulmitgliedern, sondern von einem externen Hochschulrat ernannt, dessen Mitglieder an öffentlichen Universitäten von der Staatsregierung berufen werden. Informationen zu Studieren in den USA, Studium in den USA, Leben in den USA: Bewerbung Studienplatz USA, Stipendien für die USA, Visum, Hochschulen finden,Hochschulranking, USA Knigge, Krankenversicherung, Forum Dabei sind die führenden Colleges nach Maßstäben wie den Testergebnissen ihrer Studienanfänger oder den Studienabschlüssen in der Regelstudienzeit genauso gut wie die angesehensten Forschungsuniversitäten. Forschung ohne Kontakt zu den Herausforderungen des Hörsaals versteinert. Niemals werde ich die Ansprache eines Dekans einer prominenten deutschen Universität aus Anlass der Eröffnung eines Sonderforschungsbereichs vergessen, der meinte erklären zu müssen: "Das Zeitalter des Einzelforschers ist vorbei!" Die gängige Carnegie-Klassifizierung unterscheidet sechs "Basis"-Kategorien, die wiederum nach Größe, fachlicher Breite und studentischer Klientel untergliedert sind. Die Folge ist eine Reihe von landestypischen Studienabschlüssen innerhalb des Studiensystems in den USA, die es in dieser Form in Deutschland nicht gibt. Diese machen knapp 40 Prozent des amerikanischen Hochschulsystems aus. Die Ausbildung zum Erwerb vom Führerschein in den USA ist so vielseitig wie ihre Bundesstaaten. Es ist nicht so, dass die Deutschen nicht großzügig wären; die Öffentlichkeit reagiert im allgemeinen sehr regelmäßig auf diesen oder jenen Spendenaufruf. Der gegenwärtige Umbau der deutschen Universitäten wird von vielen als Amerikanisierung betrachtet. Ein Maßstab dafür ist der Anteil der Studenten mit Pell-Stipendien aus Bundesmitteln. Das Studiensystem in den USA unterteilt sich in die Abschnitte. Allein in diesem Jahr gab Harvard 596 Millionen Dollar für Investitionen und nochmals 340 Millionen an finanzieller Unterstützung für Studenten aus, dazu kamen 61 Millionen für studentische Jobs und 30 Millionen Darlehen für Studierende. Und auch in den USA ist der Einfluss von Regierungen und Spendern mit der Ernennung des Unipräsidenten nicht zu Ende. oder M.Sc. Zum einen gibt es innerhalb des Studiensystems der USA berufsvorbereitende Programme, die als Erststudium nach dem Abitur absolviert werden können und zu einem berufsqualifizierenden Abschluss führen. Amerikanische Universitäten stützten sich schon immer auf Studiengebühren und auf die Grundausstattung, um ihre fortgeschrittenen Studenten zu unterstützen. Ein solcher zweistufiger Aufbau ist im angloamerikanischen Raum fest verankert und mittlerweile auch in Deutschland zu finden. Die Schweiz liegt bei 4,5 Prozent, Ungarn bei 3,5 Prozent. Zehn Jahre nach Beginn des Promotionsstudiums haben in USA 56,6 Prozent der Kandidaten tatsächlich einen PhD erworben. Die Master-Studiengänge bezeichnet man hingegen als Graduate Studies. In den USA kommt der Bund für einen größeren Anteil auf, weil sich die Einzelstaaten die nationalen Forschungsorganisationen nicht mitfinanzieren. (Der Artikel wurde von Falk Eisermann übersetzt ). SAT heißen die glaub ich, die muss man auch absolvieren. Was ist die US-Entsprechung der diesländigen Allgemeinen Hochschulreife? Doch wie heißt es so schön: andere Länder, andere Sitten. An absoluten Spitzenhochschulen wie Princeton oder Harvard sind über 95 Prozent der Studenten in sechs Jahren fertig, aber schon in Berkeley oder UCLA sinkt der Prozentsatz unter 90 Prozent; ab Rangplatz 60 werden 75 Prozent kaum je übertroffen. Wörterbuch der deutschen Sprache. Wer hat nicht schon von den Unis Harvard und Yale gehört oder möchte am liebsten an die California State University, um nach der Uni noch die traumhaften Strände genießen zu können? Die nötige Mindeststudienzeit, um an einer italienischen Universität einen Hochschulabschluss ( corso di laurea) zu erwerben, ist vom Gesetzt festgeschrieben. Auch hier gilt das Bachelor- und Master-System. M.A. Die Jagd nach den Drittmitteln führt zu einer weiteren inflationären Spirale. Ein Schuljahr umfasst zwei Terms und dauert von August bis Juni. Mit einem Associate Degree ist normalerweise der Wechsel in das dritte Jahr eines Bachelorstudiengangs an einem College oder einer Universität problemlos möglich. Lehramt Ingenieurwissenschaften: B.Eng. Auch hier gibt es wichtige Unterschiede zwischen unseren beiden Systemen. Wie Sie im Ausland Forschungserfahrung sammeln können und die Rückkehr nach Deutschland gelingt. In den USA wiederum haben auch die Bundesstaaten die Aufgabe einen Blick auf die Schulen zu werfen. Eine solche Trennung wäre nicht weniger als ein Desaster. Das Studiensystem in den USA sieht vor, dass Universitäten und US-Colleges weitestgehend autonom agieren. Anschließend können Sie die Einstellungen zum Datenschutz vornehmen. Freilich: Diese Regulierungswut berührt kaum den Kern der akademischen Autonomie: bei den wirklich wichtigen Entscheidungen über akademisches Profil, Berufungen und Studiengänge haben die Hochschulen weitgehende Freiheit.