Das Studiensystem in den USA unterteilt sich in die Abschnitte. Gleiches gilt für die Anerkennung von Studienleistungen und das Notensystem. Sie sind auf ein bestimmtes Themengebiet spezialisiert und weisen einen hohen Praxisbezug auf. So bereiten Chemiker ihre Qualifikationen überzeugend auf. Auf der einen Seite nachvollziehbar, betrachtet man die USA als führende Wissenschaftsnation der Welt, auf der anderen Seite überrascht der unter deutschen Intellektuellen zu beobachtende Antiamerikanismus. oder den Juris Doctor (J.D.). Natürlich gibt es auch rein praktische Probleme. Ziel ist es, den Studierenden zu Beginn ein fundiertes Allgemeinwissen zu vermitteln (liberal arts education). Von den 30 Spitzenuniversitäten liegen nur die Campi der University of California in Los Angeles und Berkeley mit 37 Prozent bzw. Vielmehr geht die weit überwiegende Zahl der Bachelor-Absolventen in den Beruf, und nur eine Minderheit kehrt an die Hochschule zurück, um einen höheren Grad zu erwerben. Diese machen knapp 40 Prozent des amerikanischen Hochschulsystems aus. Die amerikanische Bundesverfassung sieht keine Befug… Weil jeder Bundesstaat für sich entscheidet, wie hoch sein Budget für Bildung ausfällt, gibt es große Unterschiede in der Qualität der Lehre. Er beginnt mit dem Bachelorstudium (Undergraduate Studies). Die USA sind die führende Wissenschaftsnation der Welt, was nicht nur die jährliche Verteilung der Nobelpreise belegt. Studium in Amerika: Vier Jahre College, 100.000 Dollar Schulden ; Ihre Suche in FAZ.NET. Letztere erfordern keine wissenschaftliche Doktorarbeit. Wie viel man in den USA für einen Abschluss zahlt, hängt vom jeweiligen College ab. Es ist nicht so, dass die Deutschen nicht großzügig wären; die Öffentlichkeit reagiert im allgemeinen sehr regelmäßig auf diesen oder jenen Spendenaufruf. In den USA kommt der Bund für einen … Die relativ schwache Spezialisierung im Erststudium wird in der Regel auch nicht durch anschließende Aufbaustudien kompensiert. Das dreigliedrige System von Bachelor, Master und Doktor gibt es in den USA seit dem späten 19. Eine College-Ausbildung hat viele Geldgeber. Bei näherer Betrachtung gibt es zwischen den USA und Deutschland manche überraschenden Gemeinsamkeiten, aber auch gravierende Unterschiede, allgemein bekannte wie gern übersehen. Welch eine Ironie, wenn Deutschland im Drang nach Amerikanisierung seines Hochschulwesens genau die Charakteristika seines Systems aufgäbe, die die amerikanischen Universitäten im 19. Mit einem Forschungsaufenthalt die Karriere als Nachwuchswissenschaftler ankurbeln. Andererseits entfällt in den amerikanischen Hochschulen ein großer Teil der Lehre auf Teilzeitkräfte, die wenig Chancen haben, auf eine feste Dauerstelle zu gelangen: Insgesamt ist der Anteil dieser Teilzeitkräfte in den letzten 20 Jahren von einem Drittel auf fast die Hälfte gestiegen. Zum einen gibt es innerhalb des Studiensystems der USA berufsvorbereitende Programme, die als Erststudium nach dem Abitur absolviert werden können und zu einem berufsqualifizierenden Abschluss führen. April 2014 vom Büro für internationale Informationsprogramme im US-Außenministerium herausgegeben. Das Hauptproblem liegt darin, dass das Steuersystem nicht so gestaltet ist, dass Philanthropie und Spendenfreudigkeit, die sich auf Institutionen der höheren Bildung richten würden, belohnt und angemessen gewürdigt werden. Auch hier gilt das Bachelor- und Master-System. Im Sommer genießen die Schüler mehr als zwei Monate Ferien. Auf dem weiteren Berufsweg stellen sie jedoch oftmals eine nützliche Zusatzqualifikation dar. An den besseren amerikanischen Universitäten werden gerade die jüngeren Mitarbeiter für die Forschung freigestellt, damit sie ihre Festanstellung vorantreiben können. Man spricht deshalb nicht mehr vom ersten Staatsexamen, sondern von der »ersten juristischen Prüfung« oder auch einfach nur vom »ersten Examen«. Aber natürlich sind solche Vergleiche überflüssig. Ein Großteil des Unterschieds in der Ressourcenausstattung entfällt auf Studiengebühren, Spenden und Einnahmen aus (früherer gespendetem) Vermögen: Allein aus Studiengebühren nahmen öffentliche US-Hochschulen 2005 durchschnittlich 4.600 Dollar pro Student ein, private 12.000 Dollar. Schreiben Sie (Post oder PC) dazu Gasteltern, Ihre künftige Firma o.ä. Auch wenn sich das Studiensystem in den USA aus rund 2500 verschiedenen akademischen Graden zusammensetzt, gibt es dennoch einen „klassischen“ Studienweg in den USA. Aussagekräftiger ist aber, dass für die höhere, die akademische Bildung in den USA 2,9 Prozent des Sozialprodukts ausgegeben werden - in Deutschland beläuft sich diese Zahl auf 1,1 Prozent, genauso viel wie in der Slovakei und Griechenland. Die lauthals propagierte Exzellenzinitiative, die in den letzten Jahren die Tatkraft zahlloser deutscher Universitätsangehöriger in Anspruch genommen und eine Unzahl von Arbeitsstunden verbraucht hat, die produktiver in Forschung und Lehre hätten investiert werden können, diese Initiative könnte man wohl nur als ein Mittel betrachten, einige wenige Universitäten auf Kosten vieler anderer etwas aufzupeppen. Labore und Bibliotheken fallen nicht vom Himmel, und auf einem gewissen Niveau bekommt man eben das, wofür man zu zahlen bereit ist. Vielleicht gehen alle solche Vergleiche am Ziel vorbei. Auswandern in die USA - das ist der Traum von vielen Menschen. M.Sc: Lehramt Sozialwissenschaften: B.A. Dazu gehören der Associate Degree, die Certificates und Diplomas. Viele Organisationen, ... über ihre Aufenthaltsberechtigung in den USA nachweisen können oder die sich nur mit einem Kurzzeitvisum in den USA aufhalten, einen speziellen Führerschein mit Passfoto (Certificate for Driving) mit der Aufschrift „Nicht für Identifizierungszwecke“. Lehramt Psychologie: B.Sc. Deutschland und USA geben zwischen 2,5 Prozent und 2,7 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für Forschung und Entwicklung (FuE) aus. Auch die in Deutschland bekannten Abschlüsse wie der Bachelor, Master und Doktor weisen in den Vereinigten Staaten teilweise eine andere Struktur auf. Kritisch oder begeistert beziehen sich viele Diskussionen bei uns auf ein "anglo-amerikanisches" Hochschulsystem, in dem sich wohl weder britische noch amerikanische Hochschulen wiedererkennen würden. Und sie sind erst der Anfang. Auch Akkreditierungen als Mittel zur Qualitätssicherung werden in den USA nicht durch staatliche Institutionen, sondern durch gemeinnützige Nichtregierungsorganisationen vergeben. Die Bachelor-Studiengänge werden in den USA Undergraduate Studies genannt und dauern in der Regel vier Jahre. Die Zuständigkeit für Bildungs- und Erziehungsfragen liegt be… An vielen Hochschulen in den USA gibt es unterschiedliche Weiterbildungsprogramme, die im Schnitt nach drei bis vier Monaten mit einem Diploma oder Certificate abschließen. Bitte geben Sie eine E-Mail-Adresse im gültigen Format ein. Im Idealfall leiten diese Gruppierungen an zur Interdisziplinarität. Abitur- Entsprechung in den USA? Doch die Kosten für so ein Studium sind hoch. Auch die Spitzenhochschulen wie Harvard, Stanford oder Yale führen internationale Ranglisten an. Im größeren Rahmen betrachtet indes ist ein solcher Betrag, um einen gängigen Ausdruck zu benutzen, Peanuts. Die Wirtschaft kommt an erster Stelle : Warum so viele Amerikaner für Donald Trump gestimmt haben. An den gemeinnützigen Privathochschulen liegt die Graduierungsrate nach sechs Jahren mit 64 Prozent etwas höher als im Durchschnitt, im jüngeren "for profit"- Sektor dagegen mit 29 Prozent dramatisch niedriger als an den staatlichen Hochschulen (54 Prozent). Der gegenwärtige Umbau der deutschen Universitäten wird von vielen als Amerikanisierung betrachtet. Die staatliche University of Michigan in Ann Arbor hat von 2004 bis 2007 nicht weniger als 2,5 Milliarden Dollar aus privaten Quellen eingenommen, einschließlich einer Summe von mehr als 300 Millionen Dollar von über 120 000 Einzelpersonen allein in 2007. Und dann gibt es natürlich das Geld, das von den Familien der Studenten bezahlt wird. Dabei entfallen aber auch in USA 74 Prozent der Studenten auf staatliche Hochschulen (selbst wenn man die fast durchweg öffentlichen Community Colleges abzieht, sind es noch 62 Prozent). Im Gegensatz dazu belaufen sich die deutschen Bildungsausgaben auf 3,5 Prozent. Während es bei uns für jeden anerkannten Ausbildungsberuf eine vorgeschriebene Ausbildungsordnung gibt, bedeuten in den USA gleiche Berufs- bezeichnungen nicht gleiche Ausbildungsgänge (LAUTERBACH, Internationales Handbuch der Berufsbildung [IHBB] S. 40). Das rund vierjährige Bachelorstudium in den USA führt zu einem Bachelor Degree. Genaue Informationen zur Nutzung Ihrer Daten finden Sie in unserer, Deutsche Hochschulen können noch einiges von guten staatlichen Universitäten in den USA lernen. Während in Deutschland für viele Berufe außerhalb des Hochschulsystems ausgebildet wird, erfüllen in den USA diese Aufgabe zweijährige Studiengänge an Community Colleges. In der zweiten Studienhälfte wählen die Studenten ihr Hauptfach beziehungsweise ihre Hauptfächer (Majors) und definieren den Schwerpunkt des Studiums. ): Berichte der Außenstellen 2007. Die Zuständigkeit für Bildungs- und Erziehungsfragen liegt bei den einzelnen Bundesstaaten (state governments), zum Teil auch bei den lokalen Gemeinden. Die Bewerbung. Lehramt Ingenieurwissenschaften: B.Eng. In den USA wiederum haben auch die Bundesstaaten die Aufgabe einen Blick auf die Schulen zu werfen. Die Schweiz liegt bei 4,5 Prozent, Ungarn bei 3,5 Prozent. Auf die Schnelle hab ich nur gefunden, dass 2014 jeder dritte US-Amerikaner einen Uni-Abschluss hatte. Nein, habe ich ganz und gar nicht, wohne in LA. Lehramt Wirtschaftswissenschaften: B.A. Im Graduate-Bereich unterscheiden die Hochschulen zwischen akademischen und berufsorientierten Masterprogrammen - eine weitere Besonderheit des Studiensystems in den USA. Ein Bericht. Dieser Artikel beruht auf dem Bericht 2007 der DAAD-Außenstelle New York, zuerst veröffentlicht in: DAAD (Hrsg. Der Wettstreit um Forschungsmittel ist an sich schon eine gesunde Angelegenheit. In Deutschland wie in den USA haben Kinder aus wohlhabenden und gebildeten Familien bessere Chancen beim Hochschulzugang, doch ist die Überrepräsentanz von Akademikerkindern in Deutschland noch höher: Bei den USA sind sie um 76 Prozent stärker vertreten, als dem Akademikeranteil in der Vätergeneration entsprechen würde, bei uns sogar um 131 Prozent. Das ganze System der staatlichen wie privaten Einrichtungen freilich fußt auf Zulassungsprozeduren, die auf der Basis von Eignung und Befähigung eine strenge Auswahl treffen - nicht aber, wie es oft vereinfachend heißt, auf der Basis der Zahlungsfähigkeit: Viele Studenten erhalten von der Universität volle finanzielle Unterstützung und viele andere erhebliche Kredite und Stipendien. Das könnte unter anderem dazu beitragen, die schreckenerregenden Zahlenverhältnisse von Dozenten und Studenten zu verbessern, die an den meisten amerikanischen Universitäten einfach nicht geduldet würden. Die deutschen Universitäten sind bestenfalls an der Oberfläche amerikanisiert. Zehn Jahre nach Beginn des Promotionsstudiums haben in USA 56,6 Prozent der Kandidaten tatsächlich einen PhD erworben. Anschließend können Sie die Einstellungen zum Datenschutz vornehmen. Relevant für internationale Studenten sind vor allem die Transfer Degree Programs, da sie den Weg zu einem Bachelorstudium an einer Hochschule in den USA ebnen. Der Kunsthistoriker Jeffrey Hamburger ist der Kuno Francke Professor für Deutsche Kunst und Kultur an der Harvard Universität. Ob ein solch zentralisierter Wettbewerb jedoch wirklich zukunftsweisend sein kann, das ist eine völlig andere Frage. Die Studiendauer bis zu einem erfolgreichen Abschluss des nominell vierjährigen Bachelor-Studiums beträgt an öffentlichen Hochschulen im Median 6,2 Jahre, an privaten 5,3 Jahre. Da es keinen äquivalenten deutschen Abschluss gibt, werden sie in Deutschland nicht anerkannt. Die gängige Carnegie-Klassifizierung unterscheidet sechs "Basis"-Kategorien, die wiederum nach Größe, fachlicher Breite und studentischer Klientel untergliedert sind. Zudem soll die Mobilität der Studierenden gefördert werden. Solche Aufbaustudiengänge auf Graduate-Niveau dienen Berufstätigen als Fortbildung in einem bestimmten Bereich. Die Ansicht, öffentliche Erziehung gäbe es "umsonst", ist illusorisch. Wer kein komplettes Auslandsstudium in den USA absolvieren möchte, für den hält das Studiensystem in den USA verschiedene Kurzzeitprogramme bereit. Definition, Rechtschreibung, Synonyme und Grammatik von 'Abschluss' auf Duden online nachschlagen. Wer hat nicht schon von den Unis Harvard und Yale gehört oder möchte am liebsten an die California State University, um nach der Uni noch die traumhaften Strände genießen zu können? Zweifellos müssen die deutschen Universitäten reformiert werden - die amerikanischen übrigens ebenso. Aber öffentliche Universitäten in den USA profitieren auch von einer Kultur der Philanthropie, die in dieser Form in Deutschland nicht existiert. Bitte prüfen Sie, ob Sie einen Adblocker, Pop-Up-blocker oder ähnliches verwenden und schalten Sie diese aus. Das Studiensystem in den USA kennt weitere Abschlüsse, die für internationale Studenten interessant sein können: Associate Degree-Programme werden innerhalb des Studiensystems in den USA den Undergraduate Studies zugeordnet und führen über Umwege zu einem Bachelorabschluss. Bei den Terminal Degree Programs handelt es sich um eine Art berufliche Ausbildung. SAT heißen die glaub ich, die muss man auch absolvieren. Januar 2014 zum Tag der Erde am 22. In Deutschland sind dagegen nicht einmal ein Viertel der Wissenschaftler an Hochschulen Professoren, und deutsche Nachwuchswissenschaftler sind in einem Lebensalter, in dem ihre amerikanischen Kollegen bereits die erste (Assistant) Professur bekleiden, in der Regel Assistenten mit befristeten Arbeitsverträgen - und wenig oder keiner Lehrverpflichtung. Auch beim Doktor gibt es Unterschiede: Auf der einen Seite stehen die Forschungsdoktorgrade, allen voran der Ph.D., auf der anderen Seite die anwendungsorientierten Berufsdoktorate. Allerdings schaffen es nur wenige Studen… Das Studiensystem Italiens erlaubt den Studenten eine längere Studienzeit, um Ihren Abschluss zu machen, als dies zum Beispiel in den USA oder in Großbritannien der Fall ist. Aber es gibt kaum einen Ort, an dem nicht der Kontakt mit Studierenden und jüngeren Kollegen das konzeptionelle Überdenken komplexer Forschungsprobleme erheblich fördern würde. Informationen zu Studieren in den USA, Studium in den USA, Leben in den USA: Bewerbung Studienplatz USA, Stipendien für die USA, Visum, Hochschulen finden,Hochschulranking, USA Knigge, Krankenversicherung, Forum Ein Land, unzählige Studienoptionen - das Studiensystem in den USA ist so vielfältig wie kaum ein anderes Hochschulsystem. In den vergangenen zehn Jahren hat die Universität fast 100 neue Fakultätsmitglieder angestellt. Die Gründe für eine Auswanderung sind vielfältig. Weitere Antworten zeigen Ähnliche Fragen. Da solche Aufgaben dann gerade den neuberufenen Juniorprofessoren - noch ein Amerikanismus, der durch die Übersetzung viel von seiner Bedeutung verloren hat - übertragen werden, haben diese jüngeren Kollegen weniger Zeit für die Forschung. Natürlich wurden und werden einige dieser Gelder sinnvoll ausgegeben. Landesweit liegt der Anteil dieser Studenten, deren Eltern meist unter 35 000 Dollar verdienen, bei 29 Prozent. Wo auch immer das Modell Eliteuniversität diskutiert wird, erklingt die unvermeidbare Litanei von Harvard, Yale und Princeton. Hier lesen. An absoluten Spitzenhochschulen wie Princeton oder Harvard sind über 95 Prozent der Studenten in sechs Jahren fertig, aber schon in Berkeley oder UCLA sinkt der Prozentsatz unter 90 Prozent; ab Rangplatz 60 werden 75 Prozent kaum je übertroffen. Es gibt eine Website namens College Confidential, da tauschen sich die ganzen Superstreber über ihre Noten aus. Diese "turns" kommen inzwischen so zahlreich und so schnell, dass einem der Kopf schwirrt, dass man zumindest das Gefühl bekommt, man drehe sich im Kreise. Ein weiterer relevanter Punkt dürfte vor dem Hintergrund des deutschen Diskurses zu diesem Thema befremdlich erscheinen. Er war Stipendiat der Humboldt-Stiftung und ist Mitglied des Beirats der deutschen Handschriftenzentren. Der ökonomische Kahlschlag, dem die Universitäten unterzogen waren, wird kunstvoll unter dem schmucken Kostüm einer Reform versteckt. Dies hat sich allerdings mit der Studienreform von 2003 geändert. Die Bedeutung privater Hochschulen gehört zu den auffälligsten Unterschieden zwischen den beiden Systemen. Zum anderen bieten viele Hochschulen Graduate Diplomas / Certificates oder Advanced Certificates an. Das Studium ist meist deutlich praxisorientierter und verschulter als in Deutschland. Ausbildung für einen amerikanischen Führerschein. In Chile gehen Demonstranten auf die Straße, um die grundlegende Reform eines schlechten, teuren und ungerechten Bildungswesens zu fordern. Die im Vergleich überraschend gute statistische "Betreuungsrelation" an deutschen Universitäten ergibt sich zu einem Gutteil daraus, dass viele wissenschaftliche Mitarbeiter mitgezählt werden, die nicht (selbständig) lehren. Anders als in den USA, werden in Deutschland enorme Energien und Geldmengen in Kolloquien investiert, deren Hauptzweck darin zu bestehen scheint, neue Mittel zu beschaffen, um damit die nächste Runde von Kolloquien finanzieren zu können. Unterschiedlich begabte Kinder besuchen stattdessen gemeinsam eine Schule. Deutschland investiert im Vergleich mit anderen Industrienationen noch immer einen viel zu geringen prozentualen Anteil seines Bruttosozialprodukts in Bildung. Aber machen wir uns nichts vor. Aber wenn man bedenkt, dass dieses Geld über den langen Zeitraum von fünf Jahren hinweg an zahlreiche Institute verteilt wird, erscheint der Betrag sehr schnell nicht mehr gar so bedeutsam. Wir haben natuerlich auch einen sehr sehr grossen Auslaenderanteil. Die Regelstudienzeit wird hier wie dort um rund die Hälfte überschritten; etwa ein Drittel der Studienanfänger erreicht nie einen Studienabschluss. Es beginnt, wie für den Undergraduate-Bereich üblich, mit einem Studium Generale. Trotz des enormen Wirbels und der geradezu verrückt anmutenden Katzbalgereien, die der Verleihung des Elitestatus an eine Handvoll von Einrichtungen vorangingen: Nur das Geld zählt. Doch wie sieht der tatsächliche Vergleich beider Wissenschaftssysteme aus - wo liegen Unterschiede und Gemeinsamkeiten? Ein Blick hinter die Kulissen. In den USA gibt es öffentliche und private Schulen sowie die Möglichkeit, bezahlten Unterricht zu Hause zu nehmen. Bezogen auf den allgemeinen Schulabschluss und das Jahr 2012 waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 3,7 Prozent der 15-jährigen und älteren Bevölkerung noch in schulischer Ausbildung. M.A. oftmals auch als Senior High School (oder kurz: Senior High) bezeichnet ist eine mit der deutschen Gesamtschule vergleichbare Einheitsschule des s… Sie dauern meistens zwei Jahre. Grundsätzlich besteht Schulpflicht, die sich aber nach Regionen unterscheiden kann. Der frappierendste (und vielleicht am schwersten aufzuholende) Unterschied zwischen deutschen und amerikanischen Hochschulen ist wohl die finanzielle Ausstattung. Auch die "Betreuungsrelation", also das Verhältnis von Studenten und wissenschaftlichem Personal ist ähnlich: An deutschen Hochschulen kommen laut OECD-Statistik auf einen Wissenschaftler gut 12 Studenten, in USA knapp 16. Die größte Autorität besitzen jedoch die US-amerikanischen Hochschulen selbst. Die Vervollständigung der Berufsqualifizierung fällt damit in einem viel größeren Maße als in Deutschland den Unternehmen und Institutionen zu, in denen die Absolventen arbeiten. Man sollte in Deutschland zur Kenntnis nehmen, dass das hiesige Universitätssystem eben einfach anders ist, und dass man diese Unterschiede nicht leichtfertig liquidieren darf. Demzufolge verlagert sich sowohl die berufliche als auch die akademische Ausbildung in den USA an die Hochschulen. Das einzigartige Studentenleben, die Eindrücke des amerikanischen Campus und spannende Studiengänge locken viele junge Menschen in die USA. Schon jetzt herrscht an deutschen Universitäten eine tiefe Abneigung und Desillusionierung. In den USA ist die Massenuniversität mit hoher Bildungsbeteiligung zwei bis drei Jahrzehnte älter als in Deutschland. Wörterbuch der deutschen Sprache. Das Bildungssystem in den Vereinigten Staaten umfasst alle Einrichtungen des Schul- und Hochschulbereichs. Die gängigen Rankings, vor allem von "U.S. News & World Report", beziehen sich auf jeweils einzelne Hochschultypen, z.B. So besuchen Bachelorstudenten in den ersten zwei Jahren ausschließlich allgemeinbildende Kurse und spezialisieren sich erst in der zweiten Studienhälfte. Sie entscheiden selbstständig über das Studienangebot, die Zulassung von Bewerbern und die Studiengebühren. Egal ob man ein Fan der Wüstensonne ist oder schneebedeckte Berge bevorzugt: Die amerikanischen Universitäten sind im ganzen Land verteilt, so da… Ich war versucht, auszurufen: "Bei mir nicht!". Der am häufigsten vergebene Doktortitel unter den Forschungsdoktorgraden ist der Doctor of Philosophy (Ph.D.). Die zweitbeste Hochschule der Welt. Eine solche Trennung wäre nicht weniger als ein Desaster. Von den Bachelor- Absolventen des Jahrgangs 1992/93 hatten zehn Jahre später nur 26 Prozent einen weiteren akademischen Grad erworben, meist einen Master (20 Prozent) oder einen "first-professional degree" in Fächern wie Jura oder Medizin, die in Nordamerika nicht als Undergraduate- Studiengänge angeboten werden. Und auch in den USA ist der Einfluss von Regierungen und Spendern mit der Ernennung des Unipräsidenten nicht zu Ende. Für viele Personalverantwortliche ist er der wichtigste Bestandteil einer Bewerbung: der Lebenslauf. In den USA gibt es keine einheitlichen Regelungen und keine übergeordnete Organisation, die bestimmt, welche Qualifikationen du aus deinem Heimatland mitbringen musst und was dir angerechnet wird, wenn du in den USA deinen Abschluss machen möchtest. Erst ein paar Wochen ist Karl Källenius in den USA und doch hat man das Gefühl, dass er bereits dazugehört: Zum inneren Kreis der Elitestudenten an der berühmten Harvard University, die bereits große Namen wie Barack Obama, Bill Gates und Mark Zuckerberg hervorgebracht hat. Dagegen kommen sowohl private Eliteuniversitäten wie Harvard, Stanford oder das MIT als auch ihre staatlichen Wettbewerber wie Michigan, Wisconsin und Georgia Tech nur auf Anteile zwischen 11 Prozent und 14 Prozent.